• Jetzt mitmachen!
  • Kurzprofil
  • Hintergrund
  • Mitmachen
  • Qualitätskatalog
  • FAQ
  • Kontakt
  • FR
  • Menü Menü

Grosses Sparpotenzial – Rabatte auf Heilmitteln können das Kostenwachstum noch stärker reduzieren

Dezember 2025

Der von Bundesrätin Baume-Schneider einberufene «Runde Tisch Kostendämpfung» will ab 2026 jährlich 60 Millionen Franken mit der Weitergabe von Heilmittelrabatten einsparen. Zurecht: Laut einer Polynomics-Studie und Schätzungen von Pro Medicus lägen bei einer konsequenten Weitergabe von Rabatten auf Arzneimitteln und Medizinprodukten mittelfristig Einsparungen von mindestens 150 Millionen Franken jährlich drin.

Der «Runde Tisch Kostendämpfung» unter Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider will mit der Weitergabe von Rabatten auf Heilmitteln an die Krankenversicherer gemäss Art. 56 Abs. 3bis KVG sowie VITH ab 2026 jährlich 60 Millionen Franken einsparen (siehe «Massnahmenpapier Runder Tisch Kostendämpfung»). Der Bund geht dabei von je 30 Millionen Franken jährlich bei Ärzten und bei Spitälern aus, die mit dieser Massnahme zur Dämpfung der Krankenkassenprämien eingesetzt werden sollen. Dass dieses Ziel realistisch ist, zeigt die Erfahrung: Allein mit dem System proQura können 2025 von den Spezialärzten gegen 20 Millionen Franken aus Medikamenten-Rabatten an die Versicherungen weitergeleitet werden. Der Runde Tisch verlangt, dass die Rabattweitergabe flächendeckend umgesetzt wird. Das heisst in Spitälern, bei Hausärzten, Spezialisten und Apotheken. Zudem sollen nebst Arzneimitteln künftig auch Rabatte auf Medizinprodukten zur Senkung des Kostenanstiegs eingesetzt werden.

Info Info Mehr als die Hälfte der Rabatte an Fachärzte fliesst allen Prämienzahlern zu

Eine wissenschaftliche Studie von Polynomics zeigt nun, dass das Einsparpotenzial bei einer konsequenten Anwendung der gesetzlichen Vorschriften zur Rabattweitergabe tatsächlich deutlich grösser ist. Allein bei den niedergelassenen Ärzten schätzt Polynomics das Potenzial auf mindestens 50 Millionen Franken jährlich. In den Spitälern und bei den Apotheken dürfte bei konsequenter Umsetzung der Rabattweitergabe nochmals je ein ähnlich hoher Sparbeitrag anfallen. Würde man auch noch die Rabatte auf Medizinprodukten (wie Herzschrittmacher, Implantate, etc.) dazurechnen, fielen auch dort erhebliche weitere Einsparungen an, wobei aktuell noch schwer zu beziffern ist, wie hoch diese sind. Total könnten gemäss vorsichtigen Schätzungen von Pro Medicus allein durch die konsequente Weitergabe von Rabatten auf Arzneimitteln und Medizinprodukten jährlich mindestens 150 Millionen Franken an die Krankenversicherer und damit an die Prämienzahlenden zurückgeführt werden.

Im Massnahmenpapier des Runden Tisches ist ausdrücklich vorgesehen, dass Ärztinnen und Ärzte für die Umsetzung externe Dienstleister in Anspruch nehmen können. proQura bietet diese Dienstleistung für niedergelassene Spezialisten an. proQura ist eines von mehreren Systemen, das die Ärzteschaft in der Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen zur Rabattweitergabe unterstützt.

Mehr als die Hälfte der Rabatte an Fachärzte fliesst allen Prämienzahlern zu


Medienberichte suggerieren, jüngst sogar die «NZZ» am 30. Dezember 2025, die Patienten gingen aufgrund der Arzneimittel-Rabatte leer aus. Dies ist nachweislich falsch. Sämtliche weitergeleiteten Rabatte – das sind stets mindestes 51 Prozent, aktuell sogar 55 Prozent – fliessen regulär nach KVG und VITH an die Krankenkassen zur Prämiensenkung. Das heisst alle Patienten profitieren von dieser kostensenkenden Massnahme. proQura liefert die Rabatt-Angaben zudem den Kassen so, dass sie diese dem einzelnen Patienten zuweisen und weiterleiten können. Jeder einzelne Patient könnte demnach bei seiner Krankenkasse Einsicht verlangen.

proQura unterstützt niedergelassene Spezialärzte in der gesetzeskonformen Weiterleitung von Arzneimittelrabatten. Den Teil vom Rabatt, den die Ärzte einbehalten, müssen sie nachweislich für Massnahmen zur Qualitätsverbesserung einsetzen – dies kann jederzeit vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und den Krankenkassen überprüft werden. Dies geschieht dank eines evidenzbasierten Qualitätsprogramms sowie eines für das BAG und die Krankenkassen transparenten Abrechnungssystems.

Die Liste der Arzneimittel-Rabatte der im Wettbewerb stehenden Pharmaunternehmen darf proQura nicht publizieren. Das Qualitätsprogramm wird stetig weiterentwickelt. Aktuell werden in einer von der FMH initiierten Arbeitsgruppe, gemeinsam mit Vertretern der Krankenversicherer und des BAG, Lösungen für die Weiterentwicklung des Qualitätsnachweises erarbeitet.

proQura legt Wert auf grösstmögliche Transparenz. Die Namen der beteiligten Pharmaunternehmen, der Qualitätskatalog wie auch unsere Berichterstattung an das BAG und dessen Prüfbericht sind auf unserer Webseite publiziert. In den FAQs nehmen wir zu allen Fragen offen Stellung.

News

Ältere Nachrichten

  • Grosses Sparpotenzial – Rabatte auf Heilmitteln können das Kostenwachstum noch stärker reduzieren
  • proQura ist Teil der offiziellen Kostendämpfungsmassnahmen
  • Ergänzungen zu den Antworten des Bundesrats auf die Interpellation von Nationalrätin Vroni Thalmann-Bieri

Pro Medicus GmbH
Minervastrasse 23/25
CH-8032 Zürich

© 2025 All rights reserved by Pro Medicus GmbH

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung
Nach oben scrollen Nach oben scrollen Nach oben scrollen

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden. Ce site web utilise des cookies pour améliorer l'expérience de nos visiteurs. En continuant à naviguer sur ce site, vous acceptez notre utilisation des cookies.

Alle akzeptierenAccepter tousNur notwendigeUniquement nécessaire

Cookie- und Datenschutzeinstellungen



Wie wir Cookies verwenden

Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.

Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.

Wichtige Website Cookies

These cookies are strictly necessary to provide you with services available through our website and to use some of its features.

Because these cookies are strictly necessary to deliver the website, refusing them will have impact how our site functions. You always can block or delete cookies by changing your browser settings and force blocking all cookies on this website. But this will always prompt you to accept/refuse cookies when revisiting our site.

We fully respect if you want to refuse cookies but to avoid asking you again and again kindly allow us to store a cookie for that. You are free to opt out any time or opt in for other cookies to get a better experience. If you refuse cookies we will remove all set cookies in our domain.

We provide you with a list of stored cookies on your computer in our domain so you can check what we stored. Due to security reasons we are not able to show or modify cookies from other domains. You can check these in your browser security settings.

Andere externe Dienste

We also use different external services like Google Webfonts, Google Maps, and external Video providers. Since these providers may collect personal data like your IP address we allow you to block them here. Please be aware that this might heavily reduce the functionality and appearance of our site. Changes will take effect once you reload the page.

Google Webfont Settings:

Google Map Settings:

Google reCaptcha Settings:

Vimeo and Youtube video embeds:

Datenschutz-Bestimmungen

Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail auf unserer Datenschutzrichtlinie nachlesen.

Datenschutzerklärung
Einstellungen akzeptierenVerberge nur die Benachrichtigung